Rodena - Be Saarlouis - Be-SLS.de - RODĒNA - Rodene - RODENA Theologisch-Historischer Verein Saarlouis-Roden - rodena.de - www.rodena.de - Infos rund um Saarlouis Roden
bib.rodena.de

 

 

10. April 2018

Grüne regen Antisemitisbeauftragten für das Saarland an

 

Tressel: Land muss Antisemitismusprävention stärken - Die saarländischen Grünen haben angeregt einen Antisemitismusbeauftragten für das Saarland zu berufen, um die Antisemitismusprävention weiter zu stärken. Kürzlich habe erst Baden-Württemberg diesen Schritt unternommen. Antisemitismus reiche bin in die Mitte der Gesellschaft. Seine Bekämpfung sei auch ein Gebot der demokratischen Verantwortung. Grünen-Landeschef Tressel hat betont, der Antisemitismusbeauftragte müsse in der Staatskanzlei angesiedelt werden und dort Maßnahmen der Antisemitismusbekämpfung und -prävention ressortübergreifend koordinieren. „Der Unabhängige Expertenkreis Antisemitismus hat in seinem letzten Antisemitismusbericht von April 2017 die Berufung eines Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung eingefordert. Der Expertenkreis begründet dies damit, dass die Bekämpfung des Antisemitismus eine dauerhafte Aufgabe für Politik und Gesellschaft sei und bleibe“, sagt Markus Tressel MdB, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Saar. Die Bundesregierung sei der Forderung von Union, SPD, FDP und Grünen gefolgt und beabsichtige nun einen entsprechenden Beauftragten zu berufen.
Die Bekämpfung von Antisemitismus könne der Bund jedoch nicht alleine bewältigen, sondern müsse als gesamtstaatliche Aufgabe verstanden werden. Die Länder seien ebenso in der Pflicht. Tressel: „Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg haben bereits einen Antisemtisbeauftragten berufen. Die Expertenkommission hat sehr klar festgestellt, dass Antisemitismus bin in die Mitte der Gesellschaft reicht. Der größte Teil antisemitischer Delikte sei rechtsextrem motiviert, aber neu sei auch ein verstärkter Antisemitismus im Rahmen der Zuwanderung.“
Ein möglicher Antisemitismusbeauftragter müsse zugleich Ansprechpartner für die Belange jüdischer Gruppen, aber auch für Schulen, Kommunen und die Zivilgesellschaft sein.

 


Tags/Schlagworte dieses Artikels: Politik

 

Permanenter Link zu diesem Artikel:
http://rodena.de/index.php?id=1523311200-005923


 

Zurück zur Startseite der Rodena ePapers

 

Könnte Sie vielleicht auch interessieren

  • ´27. Oktober 2021, Landes-Jugend-Symphonie-Orchester-Saar gastiert zum ersten Mal in Saarlouis´
    - ganzen Beitrag anzeigen


  • ´26. Oktober 2021, Film und Lesung mit Alfred Gulden in Roden´
    - ganzen Beitrag anzeigen


  • ´22. Oktober 2021, Jüdische Bestattungs- und Trauerrituale - in unserer Region seit 1707´
    - ganzen Beitrag anzeigen


  • ´21. Oktober 2021, Donatuszentrum Roden eröffnet mit Aktionsprogramm´
    - ganzen Beitrag anzeigen


  • ´19. Oktober 2021, Herbstferienprogramm für Kinder ab 6 Jahren in der Ludwig Galerie Saarlouis´
    - ganzen Beitrag anzeigen


  • ´18. Oktober 2021, Wo Saarlautern noch ein Name ist ...´
    - ganzen Beitrag anzeigen


  • ´16. Oktober 2021, Kommune geht gemeinsam – wie wäre es also mit einer Befragung der Betroffenen?´
    - ganzen Beitrag anzeigen


  • ´08. Oktober 2021, Saarlouiser Aktivistinnen – die Alternative Frauenführung´
    - ganzen Beitrag anzeigen


  • ´08. Oktober 2021, Weinfest auf der Vaubaninsel´
    - ganzen Beitrag anzeigen


  • ´06. Oktober 2021, Quartiersmanagement Roden: Wechselausstellung im Donatuszentrum´
    - ganzen Beitrag anzeigen


  •  

     

         
     

    In eigener Sache: Artikel, die hier veröffentlicht werden sollen, schicken Sie bitte an webredaktion@rodena.de . Mit Einsendung unterliegen eingereichtes Bild- und Textmaterial der academia wadegotia Documentation Licence.

     
    Impressum | Datenschutz | Linkvorlagen | RSS Impressum

    Partnersite Gemeinde Wadgassen (private Seite) auf grossgemeinde-wadgassen.de | Technische Umsetzung durch csw germany